Sinn im Leben

Sinn im Leben

Ich bin Jennifer. Ich bin jung, stehe mitten im Leben, bin allgemein sehr glücklich und erfüllt, mit einer klaren Aufgabe im Beruf und in meiner Gemeine, der GoLive Kirche in Solingen. Manchmal frage ich mich trotzdem, wofür ich eigentlich lebe, wo der Sinn im Leben ist. Ab und zu wird mir auch mal der Boden unter den Füßen weggerissen und ich habe keinen Halt mehr, kein Ziel, keine Hoffnung und plötzlich kommen diese Fragen. Warum? Wofür das alles? Wo liegt der tiefe Sinn von alldem, vielleicht kennt ihr das ja auch?

 

Sinn im Leben durch eine Beziehung zu Gott 

Gott ist auf diese Welt gekommen, als Mensch und ist für unsere Sünden, meine und deine Sünden, gestorben. Manchen Menschen scheint dies unbegreiflich und zu abstrakt. Sie sehen keinen Zusammenhang zum heutigen Leben „denn Jesus ist ja nicht mehr auf dieser Welt“.

Was für ein Unsinn. Ich merke immer wieder, dass Gott mir nah ist. Er lebt und er zeigt sich an vielen Stellen in unserem Leben. Ich habe ihn kennen gelernt und ich tue es jeden Tag neu. Ich setzte mich mit ihm auseinander, lese in der Bibel und habe angefangen eine Beziehung mit ihm aufzubauen, zum Beispiel durch Gebete. Durch diese praktischen Handhabungen merke ich, dass Gott mitten in dieser Welt lebt.

 

Er ist bei mir und beschützt mich, auf ganz verschiedenste Art. Wenn ich mich alleine fühle und wenn es mir vorkommt, als wenn niemand mehr zu mir hält, dann ist Gott bei mir und er will auch für dich da sein! Gott kann uns einen tiefen Sinn im Leben geben, einen Sinn für den es sich lohnt zu kämpfen, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Dabei ist es wichtig, dass man Menschen kennenlernt, die einen auf diesem Lebensweg begleiten. Ich kenne diese Menschen. Es ist meine Familie, die immer für mich da ist.

 

An Gott zu glauben, heißt nicht automatisch, dass das Leben einfach ist. Nein, manchmal bedeutet es das exakte Gegenteil, zu kämpfen und Widerstände zu überwinden. Ich hatte eine Phase, in der ich dachte, dass das alles keinen Sinn macht. Ich habe nicht mehr richtig daran geglaubt, dass Gott existiert oder es gut mit mir meint. Ich habe aufgehört zu beten und bin nicht mehr in den Gottesdienst gegangen. Ich weiß, dass es für meine Mutter das schlimmste war, mich einfach mein Leben auf „meine Art“ leben zu lassen, aber sie hat es zugelassen. Doch ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich ohne Gott in meinem Leben unglücklich bin, plötzlich fehlte etwas – der Sinn!

 

Hoffnung & Gemeinschaft bringt Sinn

 

Eine Beziehung zu Gott ist Hoffnung in eine positive Zukunft, Hoffnung auf seine Nähe und Hilfe in schwierigen Zeiten des Lebens, wenn es einmal nicht so positiv läuft und letztendlich Hoffnung auf Jesus Widerkehr. Kein weltliches Ziel, das wir mit Sinn „behaften“ kommt dem in irgendeiner Weise auch nur nahe. Oftmals sind es eben auch diese schwierigen Zeiten, wenn wir emotional am Boden sind, die uns verdeutlichen, das ein Leben ohne Gott absolut sinnlos ist und Jesus in unser Leben einzuladen der einzige Weg ist, wirklich tiefen Sinn im Leben zu finden.

 

Ich merke immer wieder, wie wichtig es ist mit Menschen in Kontakt zu sein, die diesen Glauben teilen, die mich so annehmen, wie ich bin. Mit all meinen Fehlern, Macken und Ticks. Diese Zugehörigkeit und Gemeinschaft finde ich in meiner Gemeinde in Solingen, bei der GoLive Kirche. Für mich steht fest: Gottesdienste und Gespräche mit Gleichgesinnten helfen dabei Gott näher kennen zu lernen.

 

Lerne Gott kennen

 

Hast du dich auch schon mal gefragt, wo der Sinn in deinem Leben liegt? Wenn du auf der Suche nach deinem Sinn im Leben bist, dann wage dich den Schritt zu gehen und Gott in dein Leben einzuladen. Er wird dir neue Freude schenken, dich aufbauen und für dich da sein. Mach dich auf den Weg und lerne Gott kennen, er warte auf dich! Manchmal hilft es, sich einfach allein in einen Raum zu setzen und Gott herauszufordern: „Gott, wenn es dich gibt, gib mir ein Zeichen, sprich zu mir.“ Erwarte dann kein rauschendes Erdbeben oder eine dunkle Stimme, die plötzlich im Raum zu dir spricht, so wie wir es aus Hollywoodfilmen gewohnt sind, sondern achte auf die kleinen Dinge, die in deinem Leben geschehen oder einen neuen Gedanken der dir plötzlich in den Sinn kommt. Gute, positive, ermunternde und aufbauende Gedanken. Gott wird dir auf behutsame Art und Weise begegnen. Er beschreibt dies im 1. Buch der Könige in Kapital 19 in den Versen 11-13, als Gott sich Elia bemerkbar macht:

 

„Auf einmal zog ein heftiger Sturm auf, riss ganze Felsbrocken aus den Bergen heraus und zerschmetterte sie. Doch der HERR war nicht in dem Sturm. Als Nächstes bebte die Erde, aber auch im Erdbeben war der HERR nicht.

Dann kam ein Feuer, doch der HERR war nicht darin. Danach hörte Elia ein leises Säuseln.

Er verhüllte sein Gesicht mit dem Mantel, ging zum Eingang der Höhle zurück und blieb dort stehen. Und noch einmal wurde er gefragt: »Elia, was tust du hier?“

1. Könige 19:11-13

Gott ist in der Regel dieses „kleine Säuseln“, das wir gerne überhören oder gewollt ignorieren. Eine leise Stimme, die dich auf den richtigen Weg bringt und plötzlich ganz viel Sinn in dein Leben bringt, wo zuvor keiner war.

 

 

 

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